Modul 3

Verfahren, Methoden, Instrumente zur Stärkung und Entwicklung der Potentiale älterer Fachkräfte - Kompetenzanalyse und Kompetenzentwicklung

Angesichts der demografischen Veränderungen ist die bisherige Orientierung der Betriebe auf die Dynamik und Tatkraft junger MitarbeiterInnen bei gleichzeitigem Verzicht auf die Kompetenzen und Erfahrungen der Älteren nicht mehr zukunftsgerecht. So steht die Frage des Erhalts und der Entwicklung der Kompetenzen Älterer unmittelbar im Zusammenhang mit dem Gedanken, wie unter diesen geänderten Bedingungen dann mit dem Leistungspotential älterer Fachkräfte in den Unternehmen umgegangen werden kann.
Zunächst ist ein Umdenkungsprozess in den Köpfen unumgänglich.

Kernfrage dieses Moduls ist die Unterstützung und Gestaltung der Kompetenzentwicklung im eigenen Unternehmen.
Kompetenz ist hoch individualisiert und mit komplexen Entwicklungen im Lebenslauf verbunden. Sie wird durch motivationale Zusammenhänge gesteuert und durch Bedingungen und Chancen, diese einzubringen und verwertbar zu machen.
Dieses Verständnis bestimmt Ansatz und Verlauf von Kompetenzentwicklungsprozessen älterer Fachkräfte und deren Unterstützung in den Unternehmen. Bestimmte Vorgehensweisen zur Analyse der Kompetenzen Älterer haben sich als Schlüssel zu angebotsorientierter, unterstützender und vorsichtig steuernder Personalarbeit erwiesen.

Kompetenzanalyse und die Unterstützung individueller Kompetenzentwicklungsprozesse stehen im Mittelpunkt der Diskussion um eine erfolgreiche Personalarbeit zur Entwicklung der Potentiale Älterer.

Denkansatz:
Welche Kompetenzen bringe ich heute und zukünftig ein zur Erfüllung von betrieblichen Anforderungen? (fachliche, methodische, soziale, personale)

Materialien zu Modul 3

Titel: Nutzung des Instruments "Kompetenzgespräch" für die Entwicklung einer betrieblichen Strategie der verstärkten Nutzung, Erhaltung u. Weiterentwicklung der individuellen Kompetenzen u. Erfahrungen der älteren Fachkräfte
Inhalt: Grundpositionen und Erkenntnisse zur Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Fachkräfte bei Orientierung auf die Nutzung ihrer Stärken / Rolle der Kompetenzanalyse
Autor: Dr. Ingrid Witzsche
Link:Nutzung_des_Kompetenzansatzes_im_betrieblichen_Alltag.doc
Titel: Kompetenzanalyse / Kompetenzgespräche
Inhalt:Hinweise zu den Rahmenbedingungen
Autor: Dr. Ingrid Witzsche
Link:Kompetenzanalyse_Bedingungen.doc
Titel:Gesprächsleitfaden (für den Personalverantwortlichen)
Inhalt:Ziele und Verlauf des Mitarbeiter-Gesprächs
Autor:Dr. Ingrid Witzsche
Link:Gesprächsleitfaden für Personalverantwortliche.doc
Titel:Kompetenzgespräch (Gespräch mit dem Mitarbeiter)
Inhalt:Berufs- u. Lernbiographie / Persönliche Kompetenzen / Strategie / Nutzung eigener Stärken
Autor:Dr. Ingrid Witzsche
Link:Interview für MA.doc
Titel:Kurzprotokoll zum Kompetenzinterview
Inhalt:Beispiel für Protokoll zum Kompetenzinterview (Pflege)
Autor:Dr. Ingrid Witzsche
Link:Beispiel_Kompetenz_Interview_Pflege.doc
Titel:Kompetenznachweis (Qualifiziertes Engagement Älterer)
Inhalt:Beispiel für Kompetenznachweis
Autor:Dr. Ingrid Witzsche
Link:Beispiel für Kompetenznachweis.DOC
Titel:Das Modell der Kompetenz
Inhalt:Zusammenstellung von Basiswissen zum Kompetenzmodell
Autor:ausgewählt von Dr. Olaf Hörtz
Link:Das Modell Kompetenz.pdf
Titel:Wesentliche Angebote innerbetrieblicher Kompetenzentwicklung
Inhalt:Übersicht 11 Formen der innerbetrieblichen Weiterbildung
Autor:Dr. Olaf Hörtz
Link:Angebote_KE.pdf
Titel:Zur Definition von Kompetenzen und Ebenen von Handlungen
Inhalt:Grafiken und Übersichten
Autor:ausgewählt von Dr. Olaf Hörtz
entnommen: Erpenbeck,J.; Heyse,V.:Die Kompetenzbiographie. Strategien der Kompetenzentwicklung durch selbstorganisiertes Lernen und multimediale Kommunikation.
Waxmann Verlag Münster/New York/München/Berlin 1999
Waxmann edition QUEM, Band 10
Link:Grafiken und Übersicht zu Kompetenzen und Handlungsebenen.pdf

Modul 3

Verfahren, Methoden, Instrumente zur Stärkung und Entwicklung der Potentiale älterer Fachkräfte - Kompetenzanalyse und Kompetenzentwicklung

ZeitLerngegenstandLernzielMethodenInstrumente, MaterialAusführende
09.00-09.30 Einstieg in die Problematik Beziehung zum Thema Selbstreflektion Flipchart Teilnehmer/Innen
09.30-10.30 Präsentation u. kritische Diskussion zum Modell der Kompetenz
>Handlungsfähigkeit in seinen verschiedenen Dimensionen
>Handlungsbereitschaft
>Individuelle Handlungskompetenz
>Organisatorische Zuständigkeit
Einblick in den aktuellen Erkenntnisstand Vortrag und Erarbeitung Folien zu Begriffen und Prozessen Dr. Olaf Hörtz
10.30-12.00 Kompetenzbiografiearbeit
>Zusammenhang von selbst bestimmtem Lernen, Kompetenzentwicklung u. Biografiearbeit
>Kompetenzananlyse als permanenter Prozess: biografische Selbstreflexion, Kompetenzen und Verwertungszusammenhang, Angebote für Kompetenzentwicklung Älterer
>Stellenwert der Kompetenzentwicklung im Unternehmen
>Diskussion zur Entwicklung von Fallbeispielen im Rahmen von "Hoffnung Alter"
Bezug herstellen zum internen Entwicklungsprozess im Unternehmen und zum Inidividuum Darstellung von Praxisbeispielen, Erfahrungen und Diskussion Folien zu Beispielen Dr. Hörtz / Dr. Witzsche
12.00-12.45 Mittagspause
12.45-15.30 Kompetenzgespräche und Kompetenzanalyse praktisch / strukturierter Erfahrungsaustausch
>Instrumentarium für Kompetenzanalyse vorgestellt u. eingesetzt
>Leitfaden für Kompetenzanalyse (Problemdiskussion u. Erfahrungsaustausch zum Instrumentarium)
>Nutzung des Instruments für die Entwicklung betrieblicher Strategien zur Sicherung der Erfahrungspotentiale älterer Fachkräfte u. ihrer eigenen Kompetenzentwicklung
>Konsequenzen für alternsgerechte Formen individueller Weiterbildung (Personalentwicklung) und veränderte Arbeitsorganisation und Arbeitsplatzgestaltung (Organisationsentwicklung)
Sensibilisierung und Entwicklung von Handlungskompetenz im Umgang mit dem Instrument Strukrurierter Erfahrungsaustausch

Selbsttest in Kleingruppe und Präsentation der Erfahrungen
Instrumente und Leitfaden Dr. Ingrid Witzsche
15.30-16.00 Herausarbeitung offener Probleme
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